• nichts besitzen bedeutet mehr zu besitzen.


    Wir glauben, wenn wir viel besitzen können wir Glück finden. Dieses Glück hält jedoch nur kurz an und schon braucht man das nächste materielle Stück.
    Eine Geschichte dazu:
    Eines Tages besuchte ein Mann einen berühmten europäischen Rabbi. Dieser ist extra per Schiff von New York nach Europa gereist. Der Rabbi lebte mitten in einer Stadt in einem großem Mietshaus unter dem Dach und der Mann fand den Meister schließlich in einem kleinem Zimmer mit einem Bett, einem Stuhl und ein paar Büchern. Der Mann hatte weit mehr erwartet. Nach der Begrüßung fragte er den Meister: „Rabbi, wo sind Ihre Sachen?“ Der Rabbi fragte zurück: „Wo sind denn die Ihren?“ „Ich bin nur auf der Durchreise.“ antwortete der Mann und der Rabbi entgegnete „ich auch.“ (aus Jack Kornfield: Frag den Buddha und geh den Weg des Herzens)
    Freude, Glück und Weisheit finden wir nicht durch Besitz, sondern durch die Fähigkeit uns zu öffnen, tief zu lieben und unbefangen und frei durch das Leben zu gehen.
    mach es anders: Schau mal was du alles in deiner Wohnung hast, in deinem Zimmer, bei deinen Eltern, bei Freunden, vor der Tür, im Garten, im Keller, Im Abstellraum,… Trenne dich von so vielen Dingen wie es für dich jetzt möglich ist. Schenk es her an jemanden der es brauchen könnte.
    zB.
    Ute Bock, die sucht immer wieder Sachen. (Weiter unten stehen Sachspenden)
    Obdachlose brauchen Kleidung: räum deinen Kasten aus und bringe es in die Gruft oder Ute Bock

  • Glück und Zufriedenheit durch das Loslassen


    Foto von Shaohui

    War gestern bei einem Vortrag von Bhante Seelawansa in der Theravada Schule am Fleischmarkt zum Thema :

    Das Alte abstreifen, dem Neuen Platz gewähren. Glück und Zufriedenheit durch das Loslassen
    Wir haften an vielen Sachen an. An Erfahrungen in der Vergangenheit, an materiellen Dingen, an Gedanken, Gefühlen, usw. Dieses Anhaften erzeugt Unzufriedenheit, weil wir es anders haben wollen als wie es ist. Wir wollen es so haben wie wir es uns vorstellen.
    Das Leben ist jedoch so wie es ist. Wenn wir loslassen von alten Sachen und Vorstellungen wie was zu sein hat, dann können wir mit dem Zufrieden sein, wie es jetzt gerade ist.
    Wir können nur im Hier und Jetzt Glück und Zufriedenheit erfahren und durch Meditation können wir uns darin üben im gegenwärtigen Moment zu sein.
    mach es anders: Nimm dir jeden Tag 5-10 Minuten Zeit (in der U-Bahn, nach dem Aufwachen, vor dem Essen, auf deinem Meditationsplatz…) und konzentriere dich auf deinem Atem. Beobachte was gerade ist. Bemerkst du das viele Gedanken da sind? Die meisten davon sich auf die Vergangenheit und die Zukunft beziehen? Das was in diesem Moment ist, ist der Atem. Übe dich darin bei deinem Atem zu sein und du wirst nach und nach mehr im Jetzt ankommen.