• Innehalten für eine gesunde zwischenmenschliche Beziehung

    Am Montag den 27.2. 2012 hatten wir die Ehre, dass drei Mönche in der Theravadaschule Wien waren.

    Es gab einen Vortrag zum Thema „Gesunde zwischenmenschliche Beziehung durch rechte Rede“.

    Hier ein Auszug von dem was ich mir von dem Vortrag mitgenommen habe:
    Vor dem Sprechen innehalten. Dies wurde mit dem überqueren einer Straße verglichen. Wenn wir eine Straße überqueren wollen, dann schauen wir zuerst nach rechts und nach links und geradeaus. Dann entscheiden wir bewusst ob wir die Straße überqueren oder nicht. Auch so soll es bei allem sein was wir tun. Zuerst innehalten und dann handeln, sprechen,… Gerade beim Sprechen ist es uns oft nicht bewusst was wir reden. Wir reden und reden. Wir sollen über Dinge sprechen die uns vereinen.
    mach es anders: halte kurz inne, bevor du dir die Schuhe anziehst, deine Zähne putzt und wenn du etwas sagen willst. Dadurch schaffst du dir Freiheit zu handeln und bist nicht so stark deinen Mustern unterworfen.
    Wenn wir innehalten (also eine Pause einlegen) dann geben wir dem Geist Zeit zu beobachten. So können wir erkennen ob das was wir jetzt sagen auch passend ist. Passt der Ort und die Zeit? Tut es mir gut und auch den anderen?
    Wenn wir Innehalten, dann üben wir uns in Einfachheit und Genügsamkeit. Dadurch kann Frieden entstehen.
    SCHWEIGEN IST DER ANFANG EINER ANTWORT
    dadurch schaffen wir der Liebe, Mitgefühl und Gelassenheit Platz.
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    Wer noch mehr zum Thema „rechte Rede“ lesen möchte: Hier der Wegbegleiter von Ursula Lyon.
     
    der nächste Vortrag von Bhante Seelawansa findet am Montag 19.3. um 19.00 statt. Das Thema:
    Kamma (Karma) – das gegenwärtige Handeln beeinflußt das nächste Dasein
     

  • Glück und Zufriedenheit durch das Loslassen


    Foto von Shaohui

    War gestern bei einem Vortrag von Bhante Seelawansa in der Theravada Schule am Fleischmarkt zum Thema :

    Das Alte abstreifen, dem Neuen Platz gewähren. Glück und Zufriedenheit durch das Loslassen
    Wir haften an vielen Sachen an. An Erfahrungen in der Vergangenheit, an materiellen Dingen, an Gedanken, Gefühlen, usw. Dieses Anhaften erzeugt Unzufriedenheit, weil wir es anders haben wollen als wie es ist. Wir wollen es so haben wie wir es uns vorstellen.
    Das Leben ist jedoch so wie es ist. Wenn wir loslassen von alten Sachen und Vorstellungen wie was zu sein hat, dann können wir mit dem Zufrieden sein, wie es jetzt gerade ist.
    Wir können nur im Hier und Jetzt Glück und Zufriedenheit erfahren und durch Meditation können wir uns darin üben im gegenwärtigen Moment zu sein.
    mach es anders: Nimm dir jeden Tag 5-10 Minuten Zeit (in der U-Bahn, nach dem Aufwachen, vor dem Essen, auf deinem Meditationsplatz…) und konzentriere dich auf deinem Atem. Beobachte was gerade ist. Bemerkst du das viele Gedanken da sind? Die meisten davon sich auf die Vergangenheit und die Zukunft beziehen? Das was in diesem Moment ist, ist der Atem. Übe dich darin bei deinem Atem zu sein und du wirst nach und nach mehr im Jetzt ankommen.