Arbeit im brennstoff (Teil 1)

Der neue brennstoff ist letzte Woche in meine Wohnung geflogen und das Thema ist ‘Arbeit‘.Der brennstoff inspiriert mich und bestärkt mich im anders machen. Deswegen gibt es jetzt 3 Teile die vielleicht auch für dich als brennstoff dienen. Hier Teil 1:

Artikel „Sklaverei, die“ von Ursula Baatz. Ein Auszug:

„Ein sogenannter „guter Job“ muss ‘produktiv‘ sein, also in irgendeiner Weise etwas produzieren, das ‘auf dem Markt‘ in Geld umsetzbar und profitbringend ist. Diese Optik ist freilich schief – denn es fällt aus dem Begriff ‘Arbeit für Profit‘ ziemlich alles heraus, was das Leben lebenswert macht, aber eben auch mit Mühen verbunden sein kann: kochen und essen, mit der alten Nachbarin plaudern; mit Freunden ein Fest organisieren; den Rasen mähen; mit den Kindern spielen und auch mal den Popo auswischen… – oder auch die alte Oma pflegen, sich um die Unterbringung von Flüchtlingen kümmern, sich an politischen Debatten beteiligen usw. Mit anderen Worten: alles, was Reproduktion und der Sorge füreinander dient, ist auch Arbeit, und davon gibt es genug. Hannah Arendts Diagnose, dass der Arbeitsgesellschaft die Arbeit auszugehen droht, trifft nicht zu. Doch es ist an der Zeit, die Definition von Arbeit zu verändern.“ (Seite 13)

Huhki Henri Quelcum bringt eine Studie aus Deutschland von Prof.Dr.Dr. Wolfgang Berger:

„Die meisten Menschen verdienen ihr Geld mit einer Tätigkeit, die sie hassen. Mitarbeiter, die das Unternehmen, in dem sie arbeiten, am liebsten „ermorden“ würden, sind kein Einzelfall. Nach einer Gallup-Studie sind 18% der Mitarbeiter deutscher Unternehmen hoch motiviert, 69% tun täglich acht Stunden ihre Pflicht, aber nicht mehr, 18% sind unmotiviert und lustlos – wir können auch sagen destruktiv. Susanne Reinka hat ermittelt, dass 90% der Mitarbeiter nichts von ihrem Chef halten und 50 % sich sogar für ihn schämen. nach dem ‘Gute-Arbeit-Index‘ des Deutschen Gewerkschaftsbundes ist jeder dritte Beschäftigte mit den Bedingungen, unter denen er sein Geld verdient unzufrieden und nur jeder achte zufrieden.“ (Seite 16)

deswegen mach es anders und vieleicht hilf auch dir der Satz von Huhki Henri Quelcum:

„WOFÜR ICH LEBE, DAVON WILL ICH LEBEN!“

Setze mit deiner Arbeit ein Zeichen! Wenn du für ein Unternehmen arbeitest, dass keine gute Philosophie/Werte hat, dann unterstützt du mit deiner Arbeit dieses System. Setze ein Zeichen und gehe der Arbeit nach, die Gutes tut.

 

Der brennstoff ist gratis, aber nicht umsonst. Darum bitten wir Sie um Hilfe. Mit einem Jahres-FörderABO können Sie den brennstoff leben und unsere Möglich keiten wachsen lassen. Willkommen im Club der brennstoff-Freundinnen und -Freunde! Wir schicken Ihnen 4 mal im Jahr den brennstoff.

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