Ein Projekt über Nahrungsmittelverschwendung

Foto: Klaus Pichler

Wie viel Lebensmittel schmeißt du weg? Wie viel gekochtes essen, lacht dich nicht mehr an und es landet im Kübel?
Was kaufst du alles ein? brauchst du das alles wirklich?
Ich kann nur bei mir selbst und meinem Konsum anfangen. So verändere ich mich und setzte ein Zeichen meines Konsums.
lasse die Bilder von Klaus Pichler auf dich wirken und dann mach es anders. Beginne im Kleinen, das was für dich möglich ist und wenn du den nächsten verrunzelten Apfel zu Kompott verarbeitest oder die braune Banane zu Bananenmuffins oder Banananmilchshake. Oder überlege schon beim kaufen „brauch ich das jetzt wirklich, wo kommt es her.“
Übe dich und mach es Schritt für Schritt anders.

Foto: Klaus Pichler

Lese mehr zu Klaus Projekt „One Third. Ein Projekt über Nahrungsmittelverschwendung“ und/oder ein Interview auf FM4 mit ihm.

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Konsumverzicht

Am Samstag war ein Artikel im Standard zu der Frage „Ist Konsumverzicht der Weg aus der Krise?“
Vielleicht macht dir dieser Absatz lust den Artikel zu lesen.
mach es anders: 

„Es ist der Konsument mit seiner Unersättlichkeit, seiner nie zu stillenden Begierde nach „Wohlstand“, nach immer mehr, immer neuen Produkten und Dienstleistungen. Wenn wir die Krise überwinden wollen, müssen wir uns von dem Wachstumswahn befreien und lernen, wieder bescheidener zu leben. Statt Fernseh- oder Videokonsum oder Urlaub in der Karibik sollten wir selbst musizieren und die heimische Natur erwandern.“
„Durch die Art, wie sie sich kleiden, wohnen, den Urlaub verbringen usw., möchten die Konsumenten sich selbst in einer bestimmten Weise darstellen und suchen rückwirkend nach Selbstbestätigung durch diese Inszenierungen. Anders als materielle Bedürfnisse scheint der Hunger nach solchen Inszenierungen in der Tat grenzenlos zu sein.“

Der Artikel  „Wie gut bin ich?“ von Ursula Lyon in Ihrem Wegbegleiter ist für mich zu diesem Thema ein empfehlenswerter Input.

„Der Konsum bietet die Möglichkeit, mich nicht nur als derjenige darzustellen, der ich bin, sondern auch der ich sein möchte. „

„Was Schopenhauer über das Geld gesagt hat – wie beim Seewasser werde man umso durstiger, je mehr man davon trinke – gilt auch für den symbolischen Konsum.“

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Dust – Staub einmal anders

So kann der Staub auch aussehen: von KLAUS PICHLER

er macht es anders: Ich war bei der Eröffnung von der Fotoausstellung von Klaus Pichler in der Anzenberger Gallery.

Schau dir seine Bilder selbst in der Anzenberger Gallery an. Auch so kann Staub aussehen.

mach es anders: Ich finde es schön mich darin zu üben Dinge anders zu sehen. Beleuchten wir etwas näher, so wie es Klaus gemacht hat können wir die Details erkennen. Egal wo und wie wir es in unserem Leben machen, wenn wir uns Zeit nehmen und näher hinschauen, dann können wir die Details erkennen.

So ist es auch für mich bei Ereignissen in meinem Leben, die ich nicht erleben wollte. Nehme ich mir Zeit und befasse mich mit dem unangenehmen Ereignis, dann kann ich darin die Details erkennen und es führt mich auf neue Wege und das scheinbar Unansehnliche wird ansehnlich.

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Arbeit im brennstoff (Teil 1)

Der neue brennstoff ist letzte Woche in meine Wohnung geflogen und das Thema ist ‘Arbeit‘.Der brennstoff inspiriert mich und bestärkt mich im anders machen. Deswegen gibt es jetzt 3 Teile die vielleicht auch für dich als brennstoff dienen. Hier Teil 1:

Artikel „Sklaverei, die“ von Ursula Baatz. Ein Auszug:

„Ein sogenannter „guter Job“ muss ‘produktiv‘ sein, also in irgendeiner Weise etwas produzieren, das ‘auf dem Markt‘ in Geld umsetzbar und profitbringend ist. Diese Optik ist freilich schief – denn es fällt aus dem Begriff ‘Arbeit für Profit‘ ziemlich alles heraus, was das Leben lebenswert macht, aber eben auch mit Mühen verbunden sein kann: kochen und essen, mit der alten Nachbarin plaudern; mit Freunden ein Fest organisieren; den Rasen mähen; mit den Kindern spielen und auch mal den Popo auswischen… – oder auch die alte Oma pflegen, sich um die Unterbringung von Flüchtlingen kümmern, sich an politischen Debatten beteiligen usw. Mit anderen Worten: alles, was Reproduktion und der Sorge füreinander dient, ist auch Arbeit, und davon gibt es genug. Hannah Arendts Diagnose, dass der Arbeitsgesellschaft die Arbeit auszugehen droht, trifft nicht zu. Doch es ist an der Zeit, die Definition von Arbeit zu verändern.“ (Seite 13)

Huhki Henri Quelcum bringt eine Studie aus Deutschland von Prof.Dr.Dr. Wolfgang Berger:

„Die meisten Menschen verdienen ihr Geld mit einer Tätigkeit, die sie hassen. Mitarbeiter, die das Unternehmen, in dem sie arbeiten, am liebsten „ermorden“ würden, sind kein Einzelfall. Nach einer Gallup-Studie sind 18% der Mitarbeiter deutscher Unternehmen hoch motiviert, 69% tun täglich acht Stunden ihre Pflicht, aber nicht mehr, 18% sind unmotiviert und lustlos – wir können auch sagen destruktiv. Susanne Reinka hat ermittelt, dass 90% der Mitarbeiter nichts von ihrem Chef halten und 50 % sich sogar für ihn schämen. nach dem ‘Gute-Arbeit-Index‘ des Deutschen Gewerkschaftsbundes ist jeder dritte Beschäftigte mit den Bedingungen, unter denen er sein Geld verdient unzufrieden und nur jeder achte zufrieden.“ (Seite 16)

deswegen mach es anders und vieleicht hilf auch dir der Satz von Huhki Henri Quelcum:

„WOFÜR ICH LEBE, DAVON WILL ICH LEBEN!“

Setze mit deiner Arbeit ein Zeichen! Wenn du für ein Unternehmen arbeitest, dass keine gute Philosophie/Werte hat, dann unterstützt du mit deiner Arbeit dieses System. Setze ein Zeichen und gehe der Arbeit nach, die Gutes tut.

 

Der brennstoff ist gratis, aber nicht umsonst. Darum bitten wir Sie um Hilfe. Mit einem Jahres-FörderABO können Sie den brennstoff leben und unsere Möglich keiten wachsen lassen. Willkommen im Club der brennstoff-Freundinnen und -Freunde! Wir schicken Ihnen 4 mal im Jahr den brennstoff.

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