Ist eine neue WeltWirtschaft möglich und für mich eine neue Freiheit?

Gestern habe ich gelesen, dass in China die MitarbeiterInnen noch nicht in die Fabriken zurück kehren können, weil im Februar eine Firma die Menschen zurück an ihren Arbeitsplatz geschickt hat und da gleich wieder neue Cornoafälle aufgetaucht sind.

Ich weiß zwar nicht was in diesen Fabriken produziert werden, doch ich vermute das man mehr als die Hälfte nicht braucht oder es Regional wieder herstellen werden kann. Also wenn ich mir jetzt vorstelle, dass wir die Sachen aus China nicht mehr einkaufen, machen dann die Fabriken nicht mehr auf? Was arbeiten dann in China die FabriksmitarbeiterInnen? Werden die Menschen kreativ und suchen sich einfach neue Aufgaben? Werden einfach nicht mehr so viele Autos hergestellt, die eh keiner mehr braucht? Fällt der viele Überschuss der Produktion einfach mal weg? Ist das möglich. Bringt uns das Corona?

Ich habe Angst durch diese Worte als naiv bezeichnet zu werden. Doch ich schreibe einfach, was in mir da ist, ohne zu wissen wie die wirtschaftlichen Wege aussehen. (und dann freue ich mich, 3 Stunden nachdem ich diesen Text geschrieben hab, das mir das Interview von Vivian Dittmar und Christian Felber geschickt wurde, die genau über die Wirtschaft und die persönliche Einkehr sprechen.)

Doch stellen wir uns vor, das in Italien die Delfine auch weiterhin an die Küste kommen, weil nicht mehr so viele Boote fahren. Was müsste passieren, dass zB nur mehr 3 Boote pro Tag fahren? Sehen wir jetzt, dass wir all das Zeug gar nicht brauchen? Ich war seit zwei Wochen nicht einkaufen, keine Lebensmittel und auch kein anderen Zeug, was ich meine zu brauchen. Es hat mir nicht gefehlt. Ja dieses Regal hätte ich jetzt gerne und ich würde lieber Champions essen. Was ist wenn wir alle unsere Konsum verändern? Können dann immer nur 3 Boote aus dem Hafen in Italien fahren, damit die Delfine bleiben dürfen?

Was ist mit der Rute von Europa nach Amerika? Was wird in den Schiffen transportiert? Was in den Flugzeugen? Was ist wenn es im Winter einfach keine Erdbeeren mehr im Supermarkt gibt und überhaupt wenn jeder Supermarkt nur mehr das aus der Region bezieht so wie es früher einmal war? Was ist wenn die Produkte nur mehr aus der Region kommen als Weltweit eine Abmachung. Wegen uns Menschen und der Natur? 

Was ist wenn wir als Privatperson nicht mehr jeden Tag nach Asien fliegen kann? Was ist wenn man nur mehr einmal im Monat fliegen kann, weil wir alle auf der Welt das beschließen? Wir Orientierung uns an der Umwelt und nicht mehr am Geld?

Was ist wenn wir dann das Gefühl haben, so wie bei allen anderen Einschränkungen die wir jetzt erleben, das wir dann aber unserer Freiheit beraubt werden? Was ist wenn wir die Freiheit neu definieren und sie in uns selbst finden und die neuen „Vereinbarungnen“  (wie weniger Schiffsverkehr, weniger Fabriken, nur mehr Regional, ….) Was ist wenn das uns nicht mehr die Freiheit beraubt, sonder uns Freiheit gibt, weil wir innerlich freier sind? Weil wir nicht mehr einfach alles machen können im Außen, aber im Innen werden wir so viel reicher?

Also ich wäre dabei. Ich bin dabei. Ich eröffne meine innere Freiheit, um nicht jeden Tag zum Einkaufen fahren zu können. Ich konfrontiere mich gerne mit den Ängsten und schaue was neue Einschränkungen mit mir machen, um eine tiefere innere Freiheit zu erfahren.

Oh wie sehr würde ich mir das wünschen, das sich wirklich etwas verändert, das auch Auswirkungen auf mich hat. Gerne. Ich sehe es gerne, liebe Regierungen, die ihr gerade vieles über alle Menschen bestimmen könnt, ich sehe es gerne, wenn ihr auch nach Corona weiter Bestimmungen und somit Einschränkungen für uns Menschen vorgebt. Jedoch orientiert an heilsamen Werten, so das es Ethisch passen ist für die Welt, die Natur, die Tiere und für uns Menschen. Damit wir alle wieder gut atmen können, das der Planet noch länger die Natur hat und somit uns Menschen, denn ohne Bäume vernichten wir uns doch nur selbst.

Ein Hoch, auf diese für mich neuen Erfahrungen mit den äußerlichen Einschränkungen, die mich in die emotionalen Höhen und Tiefen werfen, doch schlussendlich werde ich ruhiger und die Hoffnung ist da, das sich das Blatt wendet.

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