• So finde ich Klarheit


    Wenn ich gerade nicht weiß, was ich drauf hab und wie ich über mein Angebot Klarheit bekommen kann, hänge ich zuerst oft einige Tage in einem Gedankensumpf herum, lieg viel auf dem Sofa und frag mich immer wieder, was mit mir los ist.

    Wie im Innen so im Außen

    Dann kommt der Moment, wo klar ist, dass ich vom Herumliegen keine Klarheit bekomme. Es braucht einzelne Schritte von Schreiben, Lesen und Fokus auf die Frage, die ich gerade beantwortet haben will. Ich starte immer im Außen, ich räume unsere Wohnung auf. Ich mache den Raum, in dem ich arbeite, so richtig klar. Kein Kleinkram, kein Lurch. Denn das, was ich im Außen schaffe, passiert auch im Inneren und umgekehrt. Also Klarheit im Raum ermöglicht Klarheit im Innen.

    Flipchart-Papier, mein Freund

    Dann nehme ich mir ein Flipchart-Papier, schreibe mein Thema in die Mitte oder mache eine Liste oder fülle das Blatt eben so, wie es das gerade braucht. Als ich Rückschau gehalten hab, was meine Erfolge waren, hab ich eine z.B. Zeitleiste gemacht. Wenn ich ein Brainstorming mache, schreib ich in die Mitte das Thema. Wenn ich meine ToDos ordnen will, mache ich zuerst eine Liste mit all dem, was zu tun ist und dann strukturiere ich es nach Wichtigkeit. Manchmal nehme ich auch einfach Pinsel und Farbe und schau, was kommen will.

    Was kann ich wirklich und was genau biete ich an?

    Diese Frage ist so wichtig für eine zielgerichtete Sichtbarkeit. Denn wenn ich nicht genau weiß, was ich kann und was genau ich anbiete… Womit soll ich denn genau sichtbar werden? Mir geht es hier um Konkretes. Zu sagen „Ich bin Sozialpädagogin und ich begleite Menschen“ ist zu unkonkret. Wer genau soll denn da zu mir kommen? Wie sollen mich andere weiterempfehlen? Deswegen braucht es Klarheit über mich und mein Angebot.

    Raum für dich und deine Klarheit

    Ich hab mich in den letzten 10 Monaten intensiv mit meiner Klarheit auseinandergesetzt und alles in meinem Unternehmen geschärft. Heute hab ich wieder ein Flipchartpapier aufgehängt, um mir zu überlegen, wie ich dir meine Erfahrungen und Erkenntnisse zur Verfügung stellen kann. Ich will, dass du sichtbar wirst mit dem, was dein Kernthema und deine Expertise ist. Je klarer du da bist, desto mehr Kundinnen wirst du auch haben. Also: Wenn du deine Expertise schärfen und dich ordnen willst, um herauszufinden, was wirklich deins ist, meld dich bei mir! Anhand deiner Webseite finden wir deinen neuen Fokus!

  • Was Schneewittchen mit weiblicher Selbstständigkeit zu tun hat

    Mir reicht es wieder mal. Mir reichts, mich so abhängig zu fühlen von einem Mann. Ich bin mit Märchen aufgewachsen, die mir als Mädchen vermittelt haben, dass ich auf den Prinzen zu warten habe. Denn erst dann bin ich über-lebensfähig. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich so um die 12 Jahre alt war und darauf gewartet hab, dass ein bestimmter Bub bei uns an der Haustür klingelt und mir sagt, dass er mich liebt und heiraten will.

    Katastrophe: Wenn der Mann mir meine Angst nimmt

    Ich dachte, durch meine Emanzipation bin ich darüber hinweg. Bin eine freie Frau und lebe mein selbstbestimmtes Leben. Doch die vielen Märchen und Vorbilder haben mich tief geprägt und viele meiner Handlungen sind so unbewusst, dass ich es gar nicht mitbekomme, warum ich gerade so handle. Ich lebe in so viel Angst und merke, wenn ich einen Mann an meiner Seite habe, fühle ich mich sicher. Er ist mein Beschützer. Als mir klar geworden ist, dass ich dieser Prägung immer noch unterliege, merkte ich, wie unfrei ich bin. Wie ich mein Leben nach ihm und nicht nach mir ausrichte.

    Ich gebe Verantwortung ab

    Ja, klar war es mir nicht bewusst, denn so vieles hat Platz im Unbewussten und gibt mir scheinbare Sicherheit. Die Sicherheit, der Mann wird mir schon mein Leben finanzieren, wenn mein Business nicht so gut läuft, wird er schon die Rechnungen bezahlen. Was er dadurch für eine Last trägt, wurde mir erst vor kurzem bewusst. Zum Glück, denn lange hätte er das nicht ausgehalten. Ich hab einfach die Verantwortung an ihn abgegeben, welche jedoch meine sein sollte.

    Ich übernehme Verantwortung: Vom Mädchen zur Frau

    Seitdem ich gesagt hab „Ich übernehme Verantwortung für meine finanzielle Situation“ hab ich einen Schritt nach dem anderen gesetzt. Hab mir die Frauen in mein Leben geholt, die mich dabei unterstützen, mich in meiner finanziellen Situation auszukennen z.B. Ariane Haller. Zu wissen, was ich verlangen will, wieviele Kundinnen ich brauche, welche Ausgaben ich habe usw. Dadurch bin ich so richtig in meine Kraft gekommen und fühle mich seitdem mehr als je zuvor als Frau.
    Ich hab mich immer wieder gefragt, was es braucht, damit ich mich als erwachse Frau fühle. Zum Glück war ich bei Barbara Jascht am Money Seminar, denn da ist mir einiges klar geworden und ich hab mir meine Verantwortungslosigkeit mal eingestanden.

    Von der Prinzessin zur Königin

    Ich bin eine Königin. Ich bin ausgestiegen aus dem Prinzessinnen Dasein. Seitdem ich Verantwortung übernehme, kenne ich mich immer besser in meinem KöniginnenReich aus. Ich weiß, was zu tun ist. Ich finde es sehr spannend, dass das Aussteigen aus der Prinzessinnen Rolle mir das Gefühl gibt, eine Frau zu sein. Was hier passiert ist, kann ich noch gar nicht genau beschreiben. Was hier passiert ist, ist, dass ich mich nicht klein mache, das ich mich nicht auf den Schultern meines Partners ausruhe oder mich jammernd an ihn hänge. Ich stehe auf eigenen Beinen und das fühlt sich spitze an. Ich kenne mich aus in meinen eigenen 4 Wänden und das gibt mir Sicherheit.


    Was ist deine Erfahrung mit Verantwortung übernehmen? Freu mich im Kommentar über deine Geschichte:

  • Was ich brauche, um sichtbar zu sein

    Unsichtbar zu sein, hinterlässt ein hohles Gefühl in mir. Ich werde leer. Weder ich noch andere sehen mich. Schritt für Schritt bin ich aus meinem Schneckenhaus rausgegangen und heute ist mir eingefallen, was ich dazu alles brauche.

  • Ich kann über so vieles schreiben…


    Die Liste der Ideen für Blogartikel sind lang. Zum Schreiben setze ich mich zu wenig hin, weil ich mich nicht entscheiden kann, worüber ich denn genau schreiben soll. So viele von uns Frauen haben so viele Interessen und so viel zu sagen, dass sie verstummen, weil sie nicht wissen, wo sie anfangen sollen.

  • So geht das Schreiben leicht: Der Kern deiner Expertise

    Die Frage nach „Was ist meine Expertise?“ war mir immer zu groß und schwer zu beantworten. Aber ich will doch über meine Expertise bloggen. Also: Worüber schreiben, wenn ich da nicht klar bin? Dann ist mir der Vergleich mit dem Pfirsich eingefallen und ich bin jedesmal erstaunt, wie leicht es für meine Kundinnen ist zu schreiben.

  • Die Angst vor der eigenen inneren Größe


    Die Angst ist es, die mich nicht mit dem sichtbar werden lässt, was ich drauf hab. Woher kommt sie? Was macht sie mit mir? Den Spruch „Die Angst vor der eigenen inneren Größe“ sagte vor vier Jahren meine Freundin Franziska Kohler zu mir. Damals spazierten wir durch den Wald und fragten uns, wie wir das leben können, was wir drauf haben und was uns daran hindert.

  • Keine Zeit zum Blogartikel schreiben? Entlarven der inneren Saboteurin!


    Es gibt Zeiten, da fallen mir zwar Blogthemen ein, aber ich schreib sie nicht. Es gibt immer etwas anderes zu erledigen. Andere Sachen sind wichtiger. Nicht einmal meine ersten Gedanken, die sich kurz in Stichwörtern per Hand aufschreiben ließen, werden niedergeschrieben. Dann setze ich mich vor den Computer und meine, wieder mal etwas bloggen zu müssen. Und es kommt nix raus.

  • Meinen BlogSchreibstil finden


    Es gibt viele Empfehlungen, wie ich als Unternehmerin bloggen soll. Zahlen in der Überschrift. Wie du was erreichen kannst. Fragen stellen. Ich hab versucht, Blogartikel nach gewissen Richtlinien zu erstellen. Hab versucht, erfolgreiche Bloggerinnen nachzumachen. Doch da fließt es bei mir nicht. Und einen Artikel zu erstellen, ist dann Schwerstarbeit.

  • Mache mehr von dem, was funktioniert

    was funktioniert
    Oh ho, ich mag diese Überschrift! Sie bringt in mir ein Kribbeln hervor, denn es verspricht Leichtigkeit und Freude in meinem Leben. Und es kommt gleich die Frage auf: Woher weiß ich, was funktioniert und was nicht funktioniert. Nun lass uns das Thema genauer anschauen:
  • Dringlichkeit der Sichtbarkeit

    sichtbarkeit

    So, wie alles das lebt, bin ich dem Altern unterworfen.
    So, wie alles das lebt, bin ich dem Tod unterworfen.
    So, wie alles das lebt, bin ich der Krankheit unterworfen.

    Diese Sätze waren gestern bei der Meditation und haben in mir dies hervorgebracht: